Alfeld, 22. August 2026. Pünktlich um 19 Uhr fiel der Startschuss für einen rockigen Abend bei der Haifischbar von Stefan Krentz. Mit dem Glockenschlag der Kirchturmuhr begann das Konzert von Second Edition – und schon bald war klar: Die Musiker hatten sich einiges vorgenommen. Zahlreiche Zuhörer waren der Einladung gefolgt und sorgten für eine stimmungsvolle Kulisse. Auch das Wetter spielte mit: Der angekündigte Regen blieb aus.
Seit ihrer Gründung im Jahr 2003 steht Second Edition für handgemachten Rock und eine abwechslungsreiche Mischung aus bekannten Klassikern. Ins Leben gerufen wurde die Band von Gitarrist Bernd Riedel und Bassist Andreas Blaut. Zur aktuellen Besetzung gehören außerdem Vincent Sykosch am Gesang, Guido Brülls an Lead-Gitarre und Gesang sowie Robert Gottwald am Schlagzeug.
Das musikalische Programm führte die Zuhörer quer durch mehrere Jahrzehnte Rockgeschichte. Von den 1970er- bis in die 1990er-Jahre reichte die Auswahl der Songs. Robert Palmers „Bad Case of Lovin’ You“, „Bad Moon Rising“ und „Proud Mary“ von CCR, Deep Purples „Smoke on the Water“ sowie U2s „One“ gehörten ebenso zum Programm wie Johnny Cashs „Personal Jesus“.
Auch Freunde härterer Gitarrenklänge kamen auf ihre Kosten. Mit „La Grange“ und „Tush“ von ZZ Top, „You Really Got Me“ von The Kinks und „Paranoid“ von Black Sabbath zeigte die Band die ganze Bandbreite des Rock. Ein weiterer Höhepunkt war „Whiskey in the Jar“ in der Metallica-Version.
Dabei bewies Second Edition, dass das Repertoire keineswegs auf die großen Klassiker vergangener Jahrzehnte beschränkt ist. Mit „The Emptiness Machine“ von Linkin Park fand auch ein deutlich neuerer Song seinen Platz im Programm.
So wechselten sich ruhigere Momente mit kraftvollen Gitarrenriffs und druckvollen Schlagzeugpassagen ab. Von zart bis hart, von leise bis laut – die Musiker boten ihrem Publikum eine abwechslungsreiche Reise durch die Rockgeschichte.
Für die Besucher wurde der Abend damit zu einem gelungenen Open-Air-Erlebnis: gute Musik, zahlreiche bekannte Songs, eine engagierte Band und vor allem trockenes Wetter. Second Edition zeigte einmal mehr, dass die Klassiker des Rock auch nach Jahrzehnten nichts von ihrer Wirkung verloren haben.
